Baunebenkosten – Welche Baunebenkosten können auftreten?



Wenn man das Projekt Hausbau angeht, dann ist eine stabile Finanzierung sehr wichtig. Daher ist es von großer Bedeutung, dass man alle möglichen Kosten einkalkuliert, die im Zusammenhang mit dem Hausbau auftreten können. Nach den Baukosten stellen die so genannten Baunebenkosten den mit Abstand größten Kostenfaktor dar. Diese Baunebenkosten bestehen aus vielen "kleinen" Kostenfaktoren, summieren sich allerdings auf einen Betrag von bis zu 20 Prozent der Gesamtkosten. Einige der Baunebenkosten sind vom Preis, also von den Baukosten abhängig, andere wiederum sind unabhängig zu betrachten. Um diese Baunebenkosten möglichst vollständig erfassen zu können, eignen sich zum Beispiel Übersichten und Checklisten die alle Kosten beinhalten, welche generell anfallen könnten.

Welche Baunebenkosten gibt es?

Baunebenkosten

An speziellen Steuern kommt man auch beim Bau eines Hauses bzw. beim dazu notwendigen Kauf eines (Bau-)Grundstücks nicht vorbei, nämlich an der Grunderwerbssteuer. Diese ist entweder nur für das Grundstück oder für den Kauf von Grundstück und späterer Immobilie zu zahlen, falls das Objekt vom Bauträger „aus einer Hand“ erworben wurde. Durchschnittlich kann man (je nach Bundesland) von einer Grunderwerbssteuer von 3,5 Prozent ausgehen. Neben der Steuer gibt es eine Reihe von Kosten für notwendige „Verwaltungstätigkeiten“, die sich vom Preis her teilweise unterscheiden können. So fallen beispielsweise Baunebenkosten in Form von Kosten für Vermessungstechniker ab, falls das zu bebauende Grundstück bislang noch nicht vermessen wurde. Auch die Kosten für eine Baugenehmigung lassen sich nicht umgehen und betragen etwa 0,20 Prozent (der Bausumme).

Weitere zu beachtende Baunebenkosten



Weitere Baunebenkosten sind unter anderem die Erschließungskosten, die in Form des Strom-, Wasser-, Abwasser- und Telefonanschlusses auftreten können und in der Summe durchaus einen Preis von zusammen über 10.000 Euro haben können. Vor allem das Honorar des Architekten stellt einen sehr großen Kostenfaktor in der Sparte der Baunebenkosten dar. Ist der Architekt neben der Planung auch noch mit der gesamten Bauprojektüberwachung beschäftigt, so kann das Honorar durchaus bis zu 15 Prozent der Baukosten betragen. Weitere Baunebenkosten sind spezielle Bauversicherungen, Gutachten oder die Gebühren für den Notar.




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