Was kostet ein Grundstück?



Bis auf ganz wenige Ausnahmen ist man als Hausbesitzer gleichzeitig auch Eigentümer des Grundstücks, auf dem sich die fertige oder noch zu bauende Immobilie befindet. Insofern stellen die Grundstückskosten einen nicht unerheblichen Anteil der Gesamtkosten dar, die als Kosten beim Hausbau auf den Bauherren zukommen werden. Wie hoch die Grundstückkosten im Detail sind, hängt maßgeblich von zwei Faktoren ab, nämlich von der Lage des Grundstückes (Region, Ort, Ortsteil, konkrete Lage) und selbstverständlich von der Grundstücksfläche. Auch die Beschaffenheit des Grundstücks wird sich auf den Preis auswirken. Vor dem Kauf eines Grundstücks sollte diese Beschaffenheit unbedingt geprüft werden. Dabei ist vorrangig auch auf eventuelle Belastungen zu achten, die mitunter eine „Sanierung“ oder Reinigung des Bodens notwendig machen könnten. Zudem muss der Boden natürlich geeignet sein, um darauf eine Immobilie zu errichten.
Grundstückkosten

Wonach richten sich die Grundstückskosten als Kosten für den Hausbau?



Wie zuvor kurz erwähnt, können sich die Grundstückskosten je nach Region und Lage deutlich voneinander unterscheiden. So sind die Grundstückspreise vor allem in den größeren Städten, etwa in München, Hamburg oder Düsseldorf, verhältnismäßig hoch, was neben der guten (zentralen) Lage sicherlich auch am Platzmangel in den Großstädten liegt. Auf dem Land oder in kleineren Städten zahlt man demgegenüber teilweise einen um 50 oder mehr Prozent niedrigeren Quadratmeterpreis. Insofern kann hier nur mit Durchschnittswerten „gerechnet“ werden. Über die exakten Grundstückskosten kann man sich, zumindest was die Durchschnittswerte betrifft, beispielsweise beim Bauamt seiner Stadt oder auch bei ortskundigen Maklern und Architekten erkundigen.

Mit welchen Grundstückskosten kann man aktuell (2011) in etwa rechnen?



Berechnet werden die Grundstückspreise pro Quadratmeter meistens auf der Grundlage der so genannten Bodenrichtwerte. Aus dem Bodenrichtwert als einem durchschnittlichen Lagewert lässt sich der Grundstückspreis unter Einbezug des Entwicklungsstandes (des Grundstückes) und der Quadratmeter-Fläche ermitteln. Für zukünftige Immobilien- und Grundstücksbesitzer ist bezüglich der Kosten für Bauland die Unterscheidung in Rohbauland und baureifes Land wichtig, wobei sich der Unterschied aus der Bezeichnung bereits ergibt. Aktuell (2011) kostet zum Beispiel ein Quadratmeter baureifes Land im Bundesdurchschnitt etwa 125 Euro. Bei einer für ein Einfamilienhaus durchschnittlichen Grundstücksgröße von 350 Quadratmetern ergäben sich daraus dann Grundstückskosten von rund 44.000 Euro. Dies ist allerdings nur ein Durchschnittswert, denn in besonders „angesagten“ Wohngegenden oder/und den schon erwähnten Großstädten kann der Quadratmeterpreis leicht auch die 400 Euro/Quadratmeter-Schwelle überschreiten.


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