Parkmöglichkeiten - Garagen, Carport & Co. als Unterstellmöglichkeiten



Zu den Hausbaukosten, die zwar nicht direkt im Zusammenhang mit dem Wohngebäude stehen, dennoch aber heutzutage fast immer auftreten zählen auch die Kosten, die für Garage, Carport oder eine anderweitige Unterstellmöglichkeit für das eigene Fahrzeug anfallen. Denn kaum ein Privathaus wird heute noch ohne mindestens eine dazugehörige Garage bzw. eine anderweitige Unterstellmöglichkeit für Auto, Motorrad oder auch Fahrräder gekauft. Im Prinzip gibt es drei Varianten, die heutzutage am häufigsten genutzt werden. Und zwar sind das eine Garage in Massivbauweise, eine Fertiggarage oder ein Carport. Am häufigsten lässt der Bauherr neben der Wohnimmobilie gleich eine Garage mit bauen, die übrigens ebenfalls in die Baugenehmigung mit eingebunden werden muss.



Die Garage als Unterbringungsort fürs Auto



Bei den Garagen kann man zwei Varianten unterscheiden, nämlich die gemauerte Garage und die Fertiggarage, die ähnlich wie ein Fertighaus in fertigen Teilen geliefert und aufgebaut wird. Was die Kosten betrifft, so muss man einerseits zwischen diesen zwei Parken Varianten unterscheiden und andererseits kommt es natürlich auf die Größe der Garage an, welchen Preis man letztendlich zahlen muss. Sowohl bei der Fertiggarage als auch bei der gemauerten Garage müssen verschiedene Kosten beachtet werden. So fallen in beiden Fällen Kosten für die Erdarbeiten inklusive der Bodenplatte (ca. 1.000 Euro), für die Lieferung des Materials (ca. 200-300 Euro) sowie für Zubehör an (ca. 1.000 Euro). Während diese Kosten bei Fertiggarage und Selbstbau-Garage relativ identisch sind, gibt es bei Material und Montage deutliche Unterschiede. Bei der Fertiggarage können hier durchschnittlich (selbstverständlich immer von der Größe abhängig) zwischen 4.000 und 6.000 Euro kalkuliert werden, während die gemauerte Garage mit zwischen 1.500 und 4.000 Euro preiswerter ist.

Das Carport als alternative Unterstellmöglichkeit



Wem eine Garage – ob Fertiggarage oder gemauert – zu teuer ist, dem bietet sich mit einem Carport eventuell eine günstigere Alternative an. Welche Kosten ein Carport verursacht, ist weniger von der Größe als vielmehr vom gewählten Material abhängig. Zur Auswahl stehen diesbezüglich vor allem Holz, aber auch Aluminium oder Stahl. Meistens finden sich die Carport als Bausätze in den Baumärkten, sodass der Verbraucher selbst bauen darf/muss. Sehr günstige Carports, die aus einfachen Holz bestehen, gibt es als Bausatz durchaus schon für 500 Euro. Bei etwas aufwendigeren Carports aus Metall kann von Kosten zwischen 2.000 und 4.000 Euro ausgegangen werden.



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